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Eingewöhnung in den Kindergarten Teil 2

Die Eingewöhnung gehört zum Qualitätsstandard von Kigas

Ein Kindergarten kann für die Eingewöhnung unterschiedliche Konzepte haben. Wie lange jedoch die Eingewöhnung im Kindergarten wirklich dauert, hängt in erster Linie vom dem Kind ab. Nicht zu verachten ist dabei auch der Aspekt, dass meist auch Eltern während der Kindergarten-Eingewöhnung lernen müssen. Das Kind in die Hände fremder Personen zu geben, fällt anfangs nicht immer leicht.

Langsam loslassen

Zu Beginn der Eingewöhnung begleitet ein Elternteil das Kind vollständig. Kind und die ihm vertraute Person bestreiten gemeinsam die ersten Tage in dem Kindergarten. Reagiert das Kind gut darauf und fühlt sich wohl, vereinbaren Erziehende und Eltern in den darauffolgenden Tagen elternfreie Phasen von zehn Minuten bis zu zwei Stunden. Das Kind soll während der Eingewöhnung lernen, dass es in Ordnung ist, wenn die Mutter oder der Vater weggehen und sich sicher sein, dass die Eltern auch wiederkommen.
Diese Phase kann einige Wochen dauern. Es ist wie mit dem Sprechen oder Laufen lernen. Manche Kinder sind eben schneller als andere. So ist es auch mit der Eingewöhnung im Kindergarten. Wichtig ist jedoch das schrittweise Heranführen und nicht das abrupte Verlängern der Betreuungszeiten. Anfangs sollten Eltern ihren Kindern nicht zu viel abverlangen.

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