Wie erkennt man gute Einrichtungen? Teil 2
3. Qualität der Betreuung im Kindergarten
Das beste pädagogische Konzept nützt nichts, wenn das Personal des Kindergartens ungenügend ausgebildet ist. Eine Kindergarten-Leitung sollte Auskunft geben über die Ausbildung der Betreuer. Ein Kindergarten beispielsweise, der sich der Montessori-Pädagogik verschrieben hat, sollte auch Erzieher oder Erzieherinnen mit entsprechenden Zusatzausbildungen vorweisen können.
Für die Qualität der Kinderbetreuung ist außerdem die Größe der Gruppen entscheidend. Je kleiner die Kindergruppen sind, desto besser können die Erziehenden auf die einzelnen Kinder eingehen.
Informieren sollten sich Eltern außerdem über die Art und vor allem die Qualität der Mahlzeiten. Manche Kindergärten beziehen ihr Essen aus einer Großküche, andere kochen selbst, in manchen werden sogar nur Bio-Lebensmittel verwendet. Die Unterschiede sind hier sehr groß. Besonders positiv ist es natürlich, wenn auch die Kinder regelmäßig in die Zubereitung der Mahlzeiten mit einbezogen werden. So lernen sie nebenbei und spielerisch den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln.
4. Elternarbeit im Kindergarten
Wenn sich die Eltern im Kindergarten willkommen fühlen, ist es für sie leichter, Vertrauen zu fassen. Eltern sollten die Gewissheit haben, bei Fragen und Problemen jederzeit einen Mitarbeiter des Kindergartens ansprechen zu können. Auch umgekehrt sollten die Erziehenden Wert darauf legen, bei Auffälligkeiten Rücksprache mit den Eltern zu halten.
Viele Kindergärten haben deshalb Elternsprechstunden eingerichtet, gemeinsame Feste mit den Eltern und selbstverständlich Elternabende, die mindestens einmal im Jahr abgehalten werden. Hier wird dann auch der Elternrat gewählt, der alle anderen Eltern vertritt.