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Waldorf Teil 3

Spielen im Waldorfkindergarten heißt Platz und Raum für Kreativität

Ziel des Spielens ist es, die Kreativität und Phantasie anzuregen. Darum werden in einem Waldorfkindergarten natürliche Materialien bevorzugt, die zum Spielen eingesetzt werden.  Die Kinder sollen mit ihrer Phantasie Gegenstände daraus fertigen, die sie als Spielzeuge gebrauchen können. Um den Kindern diese Freiheit im Spiel zu lassen, wird in einem Waldorfkindergarten selten fertiges Spielzeug aus Plastik verwendet, welches lediglich der Darstellung eines eingeschränkten Gegenstandes entspricht.
Freiraum zum Spielen heißt in einem Waldorfkindergarten auch tatsächlicher räumlicher Platz.  Das Spiel läuft immer ungezwungen ab und ist so beschaffen, dass sich die Kinder frei entfalten können, ohne in eine Richtung gedrängt zu werden.

Naturverbundenheit und Ausdruckstanz – auch das ist Waldorf

Waldspaziergänge, um die Natur zu entdecken, Ausflüge und Beschäftigung mit der Tier- und Pflanzenwelt sind in einem Waldorfkindergarten an der Tagesordnung. Dabei wird auch der Rhythmus der Natur durch ihre Jahreszeiten kennengelernt. Um Rhythmus dreht sich viel in einem Waldorfkindergarten.

Es zählt der Rhythmus der Natur, der der Kinder, ein fester Rhythmus im Tages- und Wochenablauf mit festen Ritualen und auch der musikalische Rhythmus kommt in dem von Rudolf Steiner entwickelten Ausdruckstanz zum Tragen. Diesen gibt es an Waldorfschulen sogar als Schulfach Eurythmie. Dabei gibt es für jeden Laut und Ton eine bestimmte Bewegung. Damit wird das Ausdrucksvermögen der Kinder gefördert. Auch im Waldorfkindergarten wird die rhythmische Bewegung eingesetzt.

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