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Waldorf Teil 2

Im Waldorfkindergarten zurückhaltend Individualität fördern

Die Erziehenden in einem Waldorfkindergarten sind die Förderer und Begleiter der Kinder und gelten zugleich als Vorbild. Die Kinder lernen von ihnen durch Nachahmung. Dabei handelt es sich um die natürlichste Lernstrategie. Die Kinder sollen sich ausprobieren und alles erst einmal selbst versuchen, bevor die Erziehenden eingreifen. Das Eingreifen der Erziehenden soll wenn, dann nur eine Unterstützung darstellen, bei den Versuchen der Nachahmung. Dabei gilt in einem Waldorfkindergarten immer das Prinzip der individuellen Förderung. Auch sollen Kinder nach ihren Interessen lernen und sich beschäftigen.

Interessen und Gefühle

Dem Finden dieser individuellen Interessen wird in einem Waldorfkindergarten viel Raum und Platz eingeräumt. Dabei bezieht sich das Ausprobieren und Kennenlernen ebenso auf die Gefühlswelt. Die Kinder sollen von den Erziehenden in ihren Gefühlen ernst genommen werden und Gelegenheit haben, diese zu erproben. Die Erziehenden begegnen ihnen dabei selbst stets mit Mitgefühl – auch hier wird den Kindern aktiv vorgelebt, was dem Zusammenleben nach dem Waldorf-Verständnis entspricht. Grundsätzlich handeln die Erziehenden eines Waldorfkindergarten danach, das Kind möglichst wenig zu beeinflussen oder in eine bestimmte Richtung zu lenken.

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