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Waldkindergarten Teil 2

Waldkindergarten: mehr als nur Wissen um die Tier- und Pflanzenwelt

Die Beschäftigung in und mit der Natur eines Waldkindergartens fördert die Fein- und Grobmotorik. Auch das Wahrnehmungsvermögen wird mit allen Sinnen geschult und die Lernfähigkeit positiv beeinflusst. Der Besuch eines Waldkindergartens hat auch bei vielen verhaltensauffälligen Kindern besonders gute Erfolge erzielt.
Grundsätzlich stärkt die Frischluft und der Aufenthalt in der Natur das Immunsystem. Für den Besuch eines Waldkindergartens braucht es natürlich zweckmäßige und wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk. Die Kleidungsstücke sollten regenabweisend und atmungsaktiv sein und im Winter durch warme Mützen, Schals und Handschuhe ergänzt werden. Es kann natürlich auch vorkommen, dass die Kleidung in einem Waldkindergarten dreckig wird.

Bei Wind und Wetter draußen, aber bei Sturm und Schnee in der Waldhütte

In der Regel ist in einem Waldkindergarten keinerlei Betätigung drinnen vorgesehen. Jedoch müssen Waldkindergärten über eine Art Notunterkunft verfügen. Für extreme Wetterlagen, wie starker Sturm oder Schneegestöber, bei denen der Aufenthalt draußen zu gefährlich wäre, muss jeder Waldkindergarten über eine sichere Behausung verfügen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Dabei kann eine Waldhütte oder auch ein Bauwagen bereitstehen, um im wetterlichen Bedarfsfall Schutz zu bieten.
Mittlerweile gibt es auch Waldkindergärten, die nicht komplett im Freien betreuen, sondern eine Kombination aus einer festen Einrichtung und viel Aktivität im Wald anbieten. Einige Kitas betreuen auch zeitlich begrenzt nach dem Prinzip Waldkindergarten in Form von regelmäßigen Waldwochen oder Waldtagen.

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