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Religionsansatz Teil 2

Tolerieren anderer Traditionen

Wie die Einrichtung mit dem religiösen Bezug also tatsächlich organisiert ist, welchen Stellenwert die Religion hat und wie sie in der Praxis des Kindergartens zum Tragen kommt, kann nur die einzelne Einrichtung zeigen. Zudem halten es viele konfessionell geprägte Kindergärten so, dass den Kindern auch andere Religionen erklärt werden und so gemeinsam über dem Tellerrand geguckt wird. Auch Kinder anderer Konfessionen können in den meisten Fällen den Kindergarten besuchen.  

Religionspädagogik in der Kindergarten-Praxis

Die Praxis der Religionspädagogik in einem Kindergarten besteht häufig darin, dass vor allem anstehende Feierlichkeiten, Feste und Bräuche thematisiert werden. Die Kinder malen dazu Bilder, bekommen Geschichten erzählt oder basteln Passendes wie beispielsweise Weihnachtsschmuck. So lernen die Kinder die Religion auf spielerische Weise kennen und können an Vorbereitungen – auch für die Gemeinde – teilnehmen.
Die Religionspädagogik hält für Kinder jeder Altersgruppe entsprechende Konzepte und Methoden bereit, um die jeweilige Religion in den Kindergarten zu holen und spielerisch zu entdecken. In der deutschen Religionspädagogik – die als ein ganzheitlicher Ansatz zu verstehen ist – spielt nicht nur die Religion, sondern die ganze Entwicklung und Förderung des Kindes eine Rolle.

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